<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386</id><updated>2011-08-04T12:51:17.731+02:00</updated><title type='text'>Schulreform Countdown</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>15</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-5480550591229855025</id><published>2010-07-18T07:59:00.040+02:00</published><updated>2010-07-20T03:28:19.381+02:00</updated><title type='text'>Gewonnen! Gewonnen! Gewonnen! Die Mehrheit der Hamburger will keine Primarschule.</title><content type='html'>Ole von Beust ist zurückgetreten! Aber wie? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder hatte er in der letzten Wochen von seinen Bürgern mehr hanseatische Bescheidenheit im Auftreten und selbstloses soziales Engagement gefordert. Jetzt hätte er die Gelegenheit gehabt, hierin ein Vorbild zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch statt hanseatisch und bescheiden den Bürgern seiner Stadt in der Stunde des von ihnen errungenen Volksentscheids die verdiente Aufmerksamkeit zuzugestehen und ihr Urteil bescheiden abzuwarten, hat sich Ole von Beust kurz vor dem Schließen der Wahllokale ins Scheinwerferlicht gestellt und seinen Abgang verkündet.&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;"Feige und eitel", so lautet denn auch das deutliche Urteil vieler Hamburger, darunter viele, die sein Charisma einst zu schätzen wußten, die Ole von Beust vertraut haben und ihn gewählt haben. Es gibt auch einige, die seinen Rücktritt bedauern. Doch der Volksentscheid macht deutlich, viele Hamburger fühlen sich betrogen und sind zutiefst enttäuscht, von Ole von Beust und von Politikern, die sich abgekoppelt haben von den Bürgern ihrer Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Hier sind die Ergebnisse des vorläufigen amtlichen Endergebnisses:&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;&lt;table&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign="top"&gt;Auszählungsstand&lt;br&gt;(Stand: 22:50 Uhr)&lt;/td&gt;&lt;td valign="top"&gt;618 von 618&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Abstimmungsstatistik&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;Anzahl&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Abstimmungsberechtigte&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;1.251.686&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;ausgezählte Stimmzettel&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;492.057&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;darunter per Brief&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;427.390&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan="3"&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Vorlage der Volksinitiative&lt;br&gt;"Wir wollen lernen!":&lt;/td&gt;&lt;td valign="bottom" align="right"&gt;Anzahl&lt;/td&gt;&lt;td valign="bottom" align="right"&gt;Prozent&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Ungültige Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;15.660&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;3,2 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Gültige Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;476.397&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;100,0 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;"JA"-Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;276.304&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;58,0 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;"NEIN"-Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;200.093&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;42,0 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan="3"&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Vorlage der Bürgerschaft:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;Anzahl&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Prozent&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Ungültige Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;13.003&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;2,6 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Gültige Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;479.054&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;100,0 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;"JA"-Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;218.065&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;45,5 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;"NEIN"-Stimmen&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;260.989&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;54,5 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TEMAoZUr5_I/AAAAAAAAAA4/mOfE1ugI_Pc/s1600/CIMG0272.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 436px; height: 466px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TEMAoZUr5_I/AAAAAAAAAA4/mOfE1ugI_Pc/s320/CIMG0272.png" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5495236664314554354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-5480550591229855025?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/5480550591229855025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/5480550591229855025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-8-stunden-bist-zum-schlieen-der.html' title='Gewonnen! Gewonnen! Gewonnen! Die Mehrheit der Hamburger will keine Primarschule.'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TEMAoZUr5_I/AAAAAAAAAA4/mOfE1ugI_Pc/s72-c/CIMG0272.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-3253421908315182626</id><published>2010-07-17T18:22:00.039+02:00</published><updated>2010-07-20T02:27:09.703+02:00</updated><title type='text'>Weniger als ein Tag bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Wie es scheint, will Hamburgs Bürgermeister die Entscheidung der Bürger, die er regiert, gar nicht abwarten. Er will kurz vor der Schließung der Wahllokale und auch vor Auszählung der Stimmen zum Volksentscheid zurücktreten. Das Volk, so signalisiert er damit, entscheidet nicht über sein Schicksal, er entscheidet selber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist, warum tritt Ole von Beust zurück? Was ist schiefgelaufen? Was hat er falsch gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wichtige Antwort darauf hat uns der Pädagoge, Lehrbeauftragte an der Uni Göttingen und lang&amp;shy;jährige Gesamtschulleiter, Peter Brammer, gegeben. Er wurde in diesem Blog schon vor einigen Tagen erwähnt, im Zusammenhang mit seiner Studie über das verlängerte gemeinsame Lernen in der Orien&amp;shy;tierungs&amp;shy;stufe in Niedersachsen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;In dieser Studie* hatten Brammer u.A. die Folgen der Abschaffung der verlängerten gemeinsamen Lernens in der 5. und 6. Klasse in der sog. Orientierungsschule in Nieder&amp;shy;sachsen untersucht. Diese Orientierungsschule war in Niedersachsen 1980 eingeführt und nach 24 Jahren 2004/5 wieder aufgelöst worden. &lt;span style="color:#666666"&gt;Peter Brammers kam in seiner Untersuchung zu dem überraschenden Ergebnis, dass das längere gemeinsame Lernen in der 5. und 6. Klasse die Chancengleichheit sogar "verhindert", "gerade für die Schülerklientel, der sie von ihrer bildungspolitischen Intention her zu mehr Chancengleicheit verhelfen soll."&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch genauso wichtig, wie dieses überraschenden Ergebnis, war dem erfahrenen Pädagogen Peter Brammer etwas anderes: Dies betonte er in seiner Zusammenfassung der Studie und noch einmal in unserem Gespräch über die Primarschulpläne von Ole von Beust und Christa Götsch und den bevor&amp;shy;stehenden Volksentscheid. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Statement gibt einen Hinweis darauf, was Ole von Beust, Christa Götsch und die schwarz grüne Koalition bei ihren Reformplänen falsch gemacht haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den vorletzten Eintrag im Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Brammers wichtiger Hinweis auf einen Grundfehler, den Ole von Beust und die Primar&amp;shy;schul&amp;shy;reformer bei ihren Reformplänen gemacht haben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#f0044a;font-size:20px;"&gt; "Am Beispiel der Entwick&amp;shy;lung der Göt&amp;shy;tinger „Schul&amp;shy;land&amp;shy;schaft“ können wir nach&amp;shy;weisen, dass ein solcher Schul&amp;shy;entwick&amp;shy;lungs&amp;shy;prozess, soll er erfolg&amp;shy;reich sein, in einem dis&amp;shy;kurvsiven ...(das heißt, in einem gleich&amp;shy;berech&amp;shy;tigten, sich gegen&amp;shy;seitig respek&amp;shy;tieren&amp;shy;den Austausch aller Betrof&amp;shy;fenen, also unter Einbeziehung der Eltern!).... Prozess  organisiert werden muss. Eine auf Konflikt zielende Schul&amp;shy;entwicklung ist zum Scheitern verurteilt. Sie ist schon in sich wider&amp;shy;sprüchlich."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;i&gt;* siehe dazu auch: P. Brammer, „Eine Schullandschaft in Bewegung – Schulentwicklung in Göttingen- Studie über die weiterführenden Schulen im Sekundarbereich I und II – Stand: Schuljahr 2009-2010)." &lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-3253421908315182626?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/3253421908315182626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/3253421908315182626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/ole-von-beust-will-zurucktreten-melden.html' title='Weniger als &lt;span style=&quot;color:#f0044a&quot;&gt;ein&lt;/span&gt; Tag bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-7338788349845440738</id><published>2010-07-16T20:19:00.042+02:00</published><updated>2010-07-17T20:28:07.934+02:00</updated><title type='text'>Noch zwei Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Es war kein glücklicher Zeitpunkt für Ole von Beust, Christa Götsch und ihre Primarschulpläne. Ausgerechnet 2 Tage vor dem Volksentscheid wurde am Freitag bekannt: Die geplante Erhöhung der Kita Gebühren ist keine Lappalie, wie es nach früheren Kommentaren von Sozialsenator Wersich und Grünenfraktionschef Kerstan schien. Nicht 5 oder gar nur 3 Prozent, sondern sehr viel mehr Eltern müssen künftig den Höchstsatz zahlen: für 17 % in Bergedorf und sogar 29% der Eltern in Nord sind das fast 500 Euro monatlich, 100 Euro mehr als bisher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Während die millionenschwere Schulreform von Haushaltszwängen ungetrübt vorangetrieben wird, wird bei den Kleinen zugelangt", schrieb das Abendblat in seinem Kommentar unter dem Titel &lt;a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1569287/Politischer-Offenbarungseid.html " target="_blank"&gt;"politischen Offenbarungseid: Möglicherweise hat der Senat bei den Kita-Gebühren getrickst"&lt;/a&gt;.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für viele Eltern, die sich am Sonntag beim Volksentscheid entscheiden sollen, könnten die Kita Gebühren ein wichtiges Argument gegen die teure Einführung der Primarschule werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wichtigsten Argumente der Primarschulbefürworter, die aus ihrer Sicht für ihre Reform sprechen, wurden in diesem Blog in den letzten zwei Wochen vorgestellt. Punkt für Punkt wurde nachgehakt, mit Statements von Experten, Wissenschaftlern und Praktikerm zu den jeweiligen Argumenten der Reformer. Es zeigt sich:  Die Begründung der Reformer beruht im wesentlichen auf zwei Kernargumenten. Um diese geht es heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt; Die zwei Hauptargumente, mit denen Christa Götsch, die Bürgerschaft und der schwarz grüne Senat ihre Reform im Wesentlichen begründen, finden sich in ihren Broschüren und Informationstexten. Sie wurden auch bei den vielen Informationsveranstaltungen der Reformer in Variationen immer wieder vorgetragen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"1. Längeres gemeinsames Lernen schafft bessere Entwicklungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hamburg gehen die Kinder bisher nach der 4. Klasse auf die weiterführende Schule. Für viele ist das zu früh, um zeigen zu können, was in ihnen steckt. Durch die spätere Trennung nach der 6. Klasse können Schwächere zukünftig länger den fördernden Einfluss leistungsstärkerer Kinder nutzen. Die Stärkeren wiederum profitieren nachhaltig, indem sie andere durch Erklären oder in der Teamarbeit unterstützen. So bleibt das Gelernte dauerhaft erhalten, weil es genutzt wird. Ein weiterer Vorteil dieser gemischten Lerngruppen: Sie stärken die Fähigkeiten im sozialen Umgang miteinander."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Längeres gemeinsames Lernen ist in Europa Standard&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die frühe Trennung nach der 4. Klasse bzw. mit 10 Jahren findet in Europa nur in Deutschland und Österreich statt. ....Die Länder der OCED trennen im Durchschnitt mit 14 Jahren. Die skandinavischen Länder und Spanien verteilen die Schülerschaft erst mit 16 Jahren auf unterschiedliche weiterführende Schulformen. In vielen anderen europäischen Ländern geschieht dies mit 14-15 Jahren. Die Benelux-Staaten trennen mit 12-13 Jahren, die Tschechische und die Slowakische Republik sowie Ungarn mit 11 Jahren"&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://schulreform.hamburg.de/europaeischer-standard/" target="_blank"&gt;Argumente für die Schulreform&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td valign="top"&gt;1. Zum längeren gemeinsamen Lernen&lt;br&gt;   &lt;i&gt; 2008 beschrieb der östereichische Pädagogikprofessor Helmut Fend in der &lt;a href="http://www.zeit.de/2008/02/C-Enttaeuschung" target="_blank"&gt;ZEIT&lt;/a&gt; die überraschenden Ergebnisse einer von ihm ua. durchgeführten Studie zum längeren gemeinsamen Lernen:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Helmut Fend, Fred Berger, Urs Grob (Hrsg.): Lebensverläufe, Lebensbewältigung, Lebensglück. Ergebnisse der LifE-Studie. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2009. 482 Seiten. ISBN 978-3-531-15352-0. 39,90 EUR.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Selten hat mich das Ergebnis meiner Forschungen so überrascht und enttäuscht wie diesmal: Die Gesamtschule schafft unterm Strich nicht mehr Bildungsgerechtigkeit als die Schulen des gegliederten Schulsystems – entgegen ihrem Anspruch und entgegen den Hoffnungen vieler Schulreformer, denen ich mich verbunden fühle. ..&lt;br /&gt;Die größte Enttäuschung entsteht beim Blick auf die soziale Selektivität bei den verschiedenen Stufen des Bildungs- und Berufsweges. Sie wird durch Förderstufen oder Gesamtschulen nicht reduziert! Bei ehemaligen Kindern aus Gesamtschulen, Förderstufen und dem dreigliedrigen Bildungswesen bestimmt die soziale Herkunft gleichermaßen mit, welche Schulabschlüsse, Ausbildungen und Berufe sie erreichen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Zu den europäischen Standards.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die Gerechtigkeit eines Schulsystems, von Schulformen und Stufen muß also, so zeigt Fends Studie, auch nach seiner Wirkung auf Ausbildung und Beruf bewertet werden.  &lt;br /&gt;Die Primarschulbefürworter verweisen immer wieder auf die anderen Länder Europas, in denen länger gemeinsam gelernt werde, als in Deutschland. Sind diese Schulsystem auch gerechter in Hinblick auf Fends Studie, also in Hinblick auf die Wirkung auf Ausbildung und Beruf? In diesem Zusammenhang gibt es einen erstaunlichen Befund: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jugendarbeitslosigkeit von jungen Leuten bis 25 Jahren ist in Deutschland eine der niedrigsten in Europa. Schweden dagegen, das von Frau Götsch in Hinblick auf Chancengerechtigkeit immer wieder als beispielhaft bezeichnet wird, gehört zu den europ. Ländern mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit:&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier einige Beispiele zur Jugendarbeitslosigkeit(15-24J.incl, Mai 2010):&lt;table&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Niederlande:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;8,1 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Deutschland:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;9,4 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span style="color:#f0044a"&gt;(zweitniedrigster Wert)&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Östereich:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;9,5 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Dänemark:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,4 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Euroraum insg:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;19,9 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Finnland:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;22,2 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Frankreich:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;22,6 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Belgien:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;23,8 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Schweden:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;25,9 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Irland:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;26,4 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Spanien:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;40,5 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;nachzulesen bei &lt;a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&amp;init=1&amp;plugin=0&amp;language=de&amp;pcode=teilm021&amp;tableSelection=1" target="_blank"&gt;EUROSTAT&lt;/a&gt; - der Statistik-Service der Europäischen Union&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-7338788349845440738?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7338788349845440738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7338788349845440738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-zwei-tage-bis-zur-schlieung-der.html' title='Noch &lt;span style=&quot;color:#f0044a&quot;&gt;zwei&lt;/span&gt; Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-143598185303883472</id><published>2010-07-15T21:25:00.038+02:00</published><updated>2010-07-17T20:28:28.135+02:00</updated><title type='text'>Noch drei Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>1:2! Das ist der neueste Stand der Bürgermeistermeinungen im Hamburger Schulstreit.  Der frühere Bürgermeister Henning Voscherau hat sich heute in klaren Worten gegen die Primarschulreform von Christa Götsch und Bürgermeister Ole von Beust ausgesprochen. Er widersprach damit auch seinem Altbürgermeister - Kollegen Klaus von Dohnanyi, der seit Wochen in den Medien für die Reformpläne wirbt, der Reformgegner als "Störer" bezeichnet und diese auch heute im Abendblatt wieder heftig attackiert hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemals dürfe das Staatsziel bestmöglicher Bildung für alle im Gegensatz gebracht werden zu dem individuellen Recht jedes Kindes auf seine bestmögliche Bildung, schrieb H. Voscherau heute im Hamburger Abendblatt. Der Staat habe nicht das Recht, sehr begabten Kindern durch zwei weitere Jahre "zu langsamen Lernens, durch "nervende" Wiederholung, Langeweile, Unterforderung"... nachhaltig zu schaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1567953/Zwei-ehemalige-Buergermeister-zwei-Meinungen-zur-Schulreform.html" target="_blank"&gt;Voscherau&lt;/a&gt; beruft sich auf namhafte Wissenschaftler, die die Primarschulpläne kritisiert haben und plädiert dafür, die Bürgerinnen und Bürger, Eltern und Großeltern frei von abwertenden Unterstellungen, "Parolen und Manipulation selbst entscheiden zu lassen, welche Schule es geben soll". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Befürworter der Primarschule verweisen immer wieder darauf, dass die verlängerte Grundschule in fast allen Ländern Europas üblich und dort seit langem Standard sei. Dazu wird in diesem Blog nachgehakt. Was sagen Wissenschaftler, was haben internationale Vergleiche ergeben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zum Hamburger Volksentscheid: &lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" valign="top" width="40%"&gt;&lt;h4 style="color:#666666"&gt;6. Kernaussage der Primarschulreformer&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies schreibt die Schulbehörde unter dem Titel: &lt;a href="http://schulreform.hamburg.de/europaeischer-standard/" target="_blank"&gt;"Argumente für die Schulreform"&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Längeres gemeinsames Lernen ist in Europa Standard&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die frühe Trennung nach der 4. Klasse bzw. mit 10 Jahren findet in Europa nur in Deutschland und Österreich statt. Aber auch hier nicht überall: Neben Berlin hat auch Brandenburg eine sechsjährige Grundschule und in Österreich gehen zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler zusammen bis zur 8. Klasse zur Schule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Länder der OCED trennen im Durchschnitt mit 14 Jahren. Die skandinavischen Länder und Spanien verteilen die Schülerschaft erst mit 16 Jahren auf unterschiedliche weiterführende Schulformen. In vielen anderen europäischen Ländern geschieht dies mit 14-15 Jahren. Die Benelux-Staaten trennen mit 12-13 Jahren, die Tschechische und die Slowakische Republik sowie Ungarn mit 11 Jahren."&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Dazu der in diesem Blog schon früher erwähnte Begabungsforscher Prof. Kurt Heller:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Prof. Dr. Kurt A. Heller, Gründungs&amp;shy;direktor des LMU-Zentrums für Begabungs&amp;shy;forschung Universität (LMU) München, &lt;br&gt;in einem Vortrag in Hamburg vor vier Wochen sagte er:&lt;/i&gt;&lt;br&gt; &lt;br /&gt;"Gerade in Ländern mit staatlichen Gesamt&amp;shy;schulen präferieren viele Eltern „elitäre“ Privatschulen, wobei die Differenzierung bzw. Schul&amp;shy;lauf&amp;shy;bahn&amp;shy;entscheidung oft schon viel früher als in Deutsch&amp;shy;land getroffen werden muss. Pikanter&amp;shy;weise wird diese Option nicht selten von Kritikern gegliederter Schul&amp;shy;systeme für ihre eigenen Kinder bean&amp;shy;sprucht."&lt;br /&gt;&lt;i&gt;auch nachzulesen in &lt;a href="http://static.humboldt-gesellschaft.org/Verl%C3%A4ngerung%20der%20vierj%C3%A4hrigen%20GS%20(FAZ).pdf" target="_blank"&gt;"Brauchen wir eine Verlängerung der vierj&amp;shy;ährigen Grund&amp;shy;schule? Ideologische Irr&amp;shy;tümer und wissen&amp;shy;schaftliche Fakten"&lt;/a&gt; von Prof. em. Dr. Kurt A. Heller (LMU München):&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Zur Erläuterung folgen hier Angaben über den Anteil von Privat&amp;shy;schulen in einer Reihe von OECD Ländern aus dem Jahre 2004&lt;table&gt;&lt;tr valign="top"&gt;&lt;td&gt;Niederlande:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;76,4 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Belgien:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;56,5 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Verein. Könbigreich:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;40,6 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Spanien:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30,4 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Australien:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;29,7 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Frankreich:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;21,3 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Korea:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;16,9 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Neuseeland:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;16,5 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;OECD Durchschnitt:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;15,1 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Luxemburg:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,4 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Dänemark:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,9 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Östereich:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;7,7 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Kanada:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;7,0 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Deutschland:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;6,7 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Schweden:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;6,0 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Finnland:&lt;/td&gt;&lt;td align="right"&gt;5,2 %&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;i&gt;entnommen aus einer OECD Tabelle, zitiert im Aufsatz &lt;a href="http://www.schulstiftung-freiburg.de/de/forum/pdf/pdf_256.pdf"&gt;"Privatschulen in Deutschland" &lt;/a&gt;von Michael Hüther, Katholischen Schulstiftung Freiburg&lt;/i&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-143598185303883472?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/143598185303883472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/143598185303883472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-drei-tage-bis-zur-schlieung-der.html' title='Noch &lt;span style=&quot;color:#f0044a&quot;&gt;drei&lt;/span&gt; Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-6352031413945770348</id><published>2010-07-14T17:20:00.038+02:00</published><updated>2010-07-17T20:28:48.102+02:00</updated><title type='text'>Noch vier Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Heute hat ein weiterer Bildungsforscher, Volker Ladenthien von der Uni Bonn, öffentlich die Hamburger Primarschulpläne kritisiert. Es gäbe in der 4. Klasse schon deutliche Leistungsunterschiede, die bis Klasse 6 "rapide" anstiegen, erklärte Prof. Ladenthien in der &lt;a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2844475_Contra-Ade-Klassengemeinschaft.html" target="_blank"&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt;. Man müsse daher die Schüler in Lerngruppen trennen, um sie nach Leistung und Neigung richtig zu fördern. Dies sei auch ein "Selektieren", nur nach außen weniger erkennbar. "Die Kinder bemerken sie gleichwohl - und entwickeln Neid. Klassengemeinschaft ade!" kritisiert Ladenthin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Spätentwickler ua. gebe die sechsjährige Grundschule zwar Aufschub für weitere Entscheidung und Einsicht. Leistungsstarke würden jedoch zurückgehalten, für sie gäbe es bei längerem gemeinsamen Unterricht nicht genügend Herausforderungen, sie würden nicht genügend gefördert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Christa Götsch und der schwarz-grüne Senat verweisen immer wieder auf andere Länder. Fast überall werde länger gemeinsam gelernt, sagen sie, und begründen damit ihre Primarschulpläne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch sind die Länder mit längerem gemeinsamen Lernen auch besser? Was ergeben Vergleichstests? Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, wird hier heute noch einmal nachgehakt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zum Hamburger Volksentscheid:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;h4 style="color:#666666"&gt;6. Kernaussage der Primarschulreformer&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies schreibt die Schulbehörde unter dem Titel: "Argumente für die Schulreform"&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Bei den Leistungen ihrer Schülerschaft schneiden viele Bundesländer deutlich besser ab als Hamburg. Bei den Bildungschancen jedoch sind sie international nur Durchschnitt. In Hamburg werden mit der Schulreform die Leistungen und die Chancen gleichermaßen erhöht."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;a href="http://schulreform.hamburg.de/europaeischer-standard/" target="_blank"&gt;Argumente für die Schulreform&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;Dazu die Ergebnisse des neuesten Bildungsberichts vom Juni, dem Nachfolger der Pisatests. In diesem Ländervergleich wurde u.a. die Frage der Chancengerechtigkeit untersucht, also des Zusammenhangs von Kompetenzen und sozialer Herkunft in allen Bundesländern. Man spricht dabei von "sozialen Disparitäten", gemeint sind damit Abweichungen bei den Leistungen der Schüler, die sich durch die soziale Herkunft ergeben. Besonders interessant die Ergebnisse der Länder, die bereits die sechsjährige Grundschule haben. Es ging um Lesen, Zuhören und Orthographie im Fach Deutsch:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Im Kompetenzbereich Lesen liegen die in den Ländern &lt;span style="color:#666666"&gt;Brandenburg&lt;/span&gt;, Hamburg, &lt;span style="color:#666666"&gt;Berlin&lt;/span&gt; und Bremen erzielten Leseleistungen signifikant unter dem deutschen Mittelwert... &lt;br /&gt;Im Kompetenzbereich Zuhören ....Die in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Schleswig-Holstein, Thüringen,dem Saarland, &lt;span style="color:#666666"&gt;Brandenburg&lt;/span&gt; sowie in den Stadtstaaten Hamburg, &lt;span style="color:#666666"&gt;Berlin&lt;/span&gt; und Bremen erzielten Leistungen liegen ...statistisch &lt;u&gt;signifikant unter&lt;/u&gt; dem deutschen Mittelwert..&lt;br /&gt;Bei &lt;span style="color:#666666"&gt;Berlin&lt;/span&gt; zeigt in beiden Kompetenzbereichen die stärksten Disparitäten. (Chancenungerechtigkeit)  Über 16 Prozent im Lese- und 15 Prozent im Zuhören können durch die soziale Herkunft der Eltern erklärt werden...&lt;br /&gt;Signifikante Abweichungen ....nach unten ergeben sich für &lt;span style="color:#666666"&gt;Brandenburg&lt;/span&gt; im Lesen und für Sachsen und Schleswig-Holstein im Zuhören."&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;Auch nachzulesen in: &lt;a href="http://www.iqb.hu-berlin.de/aktuell/dateien/LV_ZF_0809b.pdf" target="_blank"&gt;"Sprachliche Kompetenzen im Ländervergleich"&lt;/a&gt; eine Studie der Humbold Universität Berlin&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu heute die &lt;a href="http://www.zeit.de/2010/29/01-Schulreform" target="_blank"&gt;ZEIT&lt;/a&gt; in: "Der Glaubenskrieg. Sollen Schüler länger gemeinsam lernen? So will es die Politik in Hamburg und NRW. Der Schaden wäre groß"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das »längere gemeinsame Lernen« werde, so die Überzeugung seiner Unterstützer – ... mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen. Allein - es gibt keinen Beleg dafür, dass dieses Ziel durch längeres gemeinsames Lernen erreicht wird. ... Die Niederlande und Belgien etwa verfügen über eine sechsjährige Grundschule und sind, wie die Pisa-Studie zeigt, sozial noch ungerechter als Deutschland. Und welches Bundesland zeigte sich bei dem jüngsten Ländervergleich der Schülerleistungen als das ungerechteste? Es war Berlin, wo die Kinder sechs Jahre lang gemeinsam die Grundschule besuchen. Dort ist die Leseleistung der Schüler, wie es die Bildungsforscher formulieren, am stärksten an ihre soziale Herkunft gekoppelt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Professor Volker Ladenthin,s.o., ist Bildungsforscher. Er lehrt Historische und Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-6352031413945770348?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6352031413945770348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6352031413945770348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-vier-tage-bis-zur-schlieung-der.html' title='Noch &lt;span style=&quot;color:#f0044a&quot;&gt;vier&lt;/span&gt; Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-7754743236620482672</id><published>2010-07-14T01:23:00.035+02:00</published><updated>2010-07-17T20:29:06.722+02:00</updated><title type='text'>Noch fünf Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Viele Hamburger haben sich ausgerechnet: Heute war der letzte Tag, an dem man bei der Briefwahl noch sicher mit einem rechtzeitigen Eintreffen der Abstimmungsbriefe bei den Bezirksämtern rechnen konnte. Doch der Wahlkampf in den Medien und auf der Straße geht weiter. Bis zuletzt wird um jede Stimme geworben. Denn am Sonntag haben die Hamburger Gelegenheit, in &lt;a href="http://www.hamburg.de/volksabstimmungen/2294256/abstimmungsstelle-finden.html" target="_blank"&gt;201 Wahllokalen&lt;/a&gt; persönlich wählen zu gehen. Erst dann, am 18. Juli um 18 Uhr schließen die Wahllokale, dann beginnt die Auszählung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Hamburger Wahlberechtigte kann also noch immer entscheiden, welche Schule aus ihrer Sicht die bessere ist: Die vierjährige Grundschule oder die sechsjährige Primarschule. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Befürworter der Primarschule verweisen in ihren Begründungen immer wieder auf Schulen und Vergleichsdaten anderer Länder. In diesem Blog wird nachgehakt: Was haben die jüngsten Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern ergeben? Und was sagen Experten, Wissenschaflter und Praktiker dazu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zum Hamburger Volksentscheid:&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;h4 style="color:#666666"&gt;6. Kernaussage der Primarschulreformer&lt;/h4&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Dazu erklärte der Bundesvorsitzende des &lt;a href="http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/philologenverband-pisa-daten-sprechen-gegen-sechsjaehrige-grundschule/" target="_blank"&gt;Deutschen Philologenverbandes&lt;/a&gt; (DPhV), Heinz-Peter Meidinger:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign="top"&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies schreibt die Schulbehörde unter dem Titel: "Argumente für die Schulreform"&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Bei den Leistungen ihrer Schülerschaft schneiden viele Bundesländer deutlich besser ab als Hamburg. Bei den Bildungschancen jedoch sind sie international nur Durchschnitt. In Hamburg werden mit der Schulreform die Leistungen und die Chancen gleichermaßen erhöht."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;a href="http://schulreform.hamburg.de/europaeischer-standard/" target="_blank"&gt;Argumente für die Schulreform&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;In ihren Informations&amp;shy;veranstaltungen beziehen sich die Primar&amp;shy;schul&amp;shy;befü&amp;shy;rworter immer wieder auf Pisa 2006. In dieser Pisa&amp;shy;untersuchung gab es es erstmals auch einen Vergleich zwischen Bundes&amp;shy;ländern zu der Frage, inwie&amp;shy;weit sich der Zusammen&amp;shy;hang zwischen sozialer Herkunft und Bildungs&amp;shy;erfolg, also die Bildungs&amp;shy;gerech&amp;shy;tigkeit in Deutsch&amp;shy;land in der Zeit zwischen Pisa 2000 und Pisa 2006 verändert hat?&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;“Ein Blick auf das einzige Bundes&amp;shy;land, das in diesem Zeit&amp;shy;raum eine verpflichtende sechs&amp;shy;jährige Grund&amp;shy;schule einge&amp;shy;führt hatte, Branden&amp;shy;burg, fördert Erstaunliches zutage. Nicht nur, dass sich in Branden&amp;shy;burg der Zusammen&amp;shy;hang zwischen sozialer Schicht und Bildung&amp;shy;serfolg ... im Berichts&amp;shy;zeitraum ’signifikant’ erhöht hat, auch in der Lese&amp;shy;kompetenz konnte eine ‘tendenzielle Zunahme der sozialen Unter&amp;shy;schiede’ festge&amp;shy;stellt werden. Das Autoren&amp;shy;team um Prof. Baumert stellt in dieser Vergleichs&amp;shy;untersuchung außerdem fest, dass sich deutsch&amp;shy;land&amp;shy;weit lediglich in Branden&amp;shy;burg der ‘Gymnasial&amp;shy;anteil für Schülerinnen und Schüler der oberen Dienst&amp;shy;klasse statistisch bedeutsam erhöht’ habe. In keinem Bundes&amp;shy;land mit vier&amp;shy;jähriger Grund&amp;shy;schule liegt außerdem die Gymnasial&amp;shy;beteiligung von Ober&amp;shy;schicht&amp;shy;kindern so hoch wie in Brande&amp;shy;nburg, nämlich bei 63 Prozent"&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;I&gt;Die Chance eines Arbeiter&amp;shy;kindes im Vergleich zu Kindern aus der oberen Dienst&amp;shy;klasse, das Gymnasium zu besuchen, sei dagegen in Branden&amp;shy;burg besonders schlecht. Die soziale Chancen&amp;shy;gerech&amp;shy;tigkeit habe sich in den Jahren 2000 bis 2006 in einem "Negativ&amp;shy;rekord" verschlechtert, erklärte Meidunger. Er folgerte:&lt;/i&gt;&lt;br&gt; &lt;br /&gt;"....Auch wenn es sicher unzulässig ist, die Zunahme der Bildungs&amp;shy;&lt;u&gt;un&lt;/u&gt;gerech&amp;shy;tigkeit in Branden&amp;shy;burg allein auf die längere Grund&amp;shy;schulzeit zu schieben, welche viele bildungs&amp;shy;interessierte Eltern offen&amp;shy;sichtlich dazu antreibt, sich noch intensiver um den Bildungs&amp;shy;erfolg ihrer Kinder zu kümmern, kann man doch fest&amp;shy;stellen, dass eine längere Grundschulzeit in Deutschland keinerlei positiven Effekte hinsichtlich mehr sozialer Chancen&amp;shy;gerech&amp;shy;tigkeit bzw. größerer Leistungs&amp;shy;stärke hat. Im Gegen&amp;shy;teil: &lt;span style="color:#f0044a"&gt;Die soziale Schere geht weiter auf!&lt;/span&gt; Branden&amp;shy;burg mit seiner längeren Grund&amp;shy;schul&amp;shy;zeit ist das schwarze Schaf in Sachen Bildungs&amp;shy;gerech&amp;shy;tigkeit in Deutschland.”&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-7754743236620482672?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7754743236620482672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7754743236620482672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-funf-tage-bis-zu-schlieung-der.html' title='Noch &lt;span style=&quot;color:#f0044a&quot;&gt;fünf&lt;/span&gt; Tage bis zur Schließung der Wahllokale: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-6422868223037612647</id><published>2010-07-12T16:50:00.060+02:00</published><updated>2010-07-13T05:18:38.875+02:00</updated><title type='text'>Noch 6 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Presseberichte im Stakkatotakt: Fast täglich diskutieren jetzt Befürworter und Gegner der Hamburger Schulreform in Hörfunk und Fernsehen, politische Magazine und Zeitungen beleuchten die Hintergründe. Der Volksentscheid erregt in ganz Deutschland Aufmerksamkeit, denn auch in anderen Bundesländern werden Schulreformen vorbereitet. Auch dort geht es um die Einführung verschiedener Formen längeren gemeinsamen Lernens, von fünf Jahren bis hin zu Vollzeit-Gemeinschaftsschulen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hamburg trafen derweil übers Wochenende 10 000 neue Abstimmungsbriefe ein, insgesamt sind es jetzt rund 385 000. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch noch immer diskutieren die Hamburger auf Märkten, an Bäckertresen oder in Freundeskreisen, wie sie sich beim Volksentscheid entscheiden sollen. Wissenschaftler und CDU/CSU Politker außerhalb Hamburgs haben sich gegen die Primarschule ausgesprochen. Hamburger Politiker mit Ausnahme der FDP werben dagegen massiv dafür. Ein wichtiger Vorteil der Verlängerung der Grundschule um zwei Jahre, so versprechen sie: Nach sechs Jahren sei es für Lehrer leichter, eine Empfehlung auszusprechen, welche Schule ein Kind künftig besuchen solle. Das Gymnasium oder die im Herbst ebenfalls neu startende Stadtteilschule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stimmt das? Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker. Wir haben nachgehakt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie dazu den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;h4 style="color:#666666"&gt;5. Kernaussage der Primarschulreformer&lt;/h4&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Professor Kurt Heller, Gründungsdirektor des Zentrums für Begabungsforschung der Universität (LMU) München&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td valign="top"&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürger­schaft in der Wahl­broschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volks­entscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellung­nahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Nach der 6. Klasse entscheiden weiterhin die Eltern über den Werdegang ihrer Kinder. Das Elternwahlrecht bleibt erhalten. Die Schule gibt lediglich eine Empfehlung aus, die aber deutlich verlässlicher ist als nach den bisherigen 4 Grundschuljahren."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;Mitte Juni hielt Begabungsforscher Prof. Dr. Kurt A. Heller in Hamburg einem Vortrag* zu der Frage, ob wissenschaftliche Gründe für eine Verlängerung der Grundschule sprechen. &lt;br /&gt;Es ging auch darauf ein, ob die Empfehlung von Lehrern für weiterführende Schulen nach sechs Jahren sicherer sei, als nach vier Jahren. So faßt er die wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die immer wieder aufgewärmte Behauptung, dass bei vielen Kindern aus entwicklungs&amp;shy;psychologischen Gründen eine Eignung für das Gymnasium, die Real- oder Hauptschule erst im 5./6. Schuljahr fest&amp;shy;stellbar sei, entbehrt jeder empirischen Grund&amp;shy;lage.&lt;br /&gt;Mithin ist es ... falsch zu behaupten, Schul&amp;shy;eignungs&amp;shy;prognosen seien am Ende der vierten Jahrgangs&amp;shy;stufe weniger treff&amp;shy;sicher als nach der sechsten.&lt;br /&gt;Sowohl nach älteren Längs&amp;shy;schnitt&amp;shy;studien in Baden-Württemberg (Heller et al., 1978) als auch den Erhebungen in Salzburg (Gamsjäger &amp; Sauer, 1996; Sauer &amp; Gamsjäger, 1996) oder jüngstens in Berlin (Lehmann &amp; Lenkeit, 2008) und Hessen (Fend, Berger &amp; Grob, 2009) sind Schul&amp;shy;eignungs&amp;shy;prognosen am Ende der 4. Jahr&amp;shy;gangs&amp;shy;stufe allein aufgrund der Schul&amp;shy;noten (Lehrer&amp;shy;urteile) für das obere und untere Leistungs&amp;shy;drittel relativ zu&amp;shy;ver&amp;shy;lässig und gültig. Für das mittlere Leistungs&amp;shy;drittel kann die Eignungfeststellung mit Hilfe von Begabungs- und Leistungs&amp;shy;tests im Einzelfall darüber hinaus noch verbessert werden. Keine Studie lieferte bisher wissenschaftliche Belege für diese zweite Behauptung. Zum gleichen Ergebnis kommen die Autoren der umfang&amp;shy;reichen SCHOLASTIK-Studie (Weinert &amp; Helmke, 1997)."&lt;br&gt;&lt;br /&gt;* &lt;a href="http://www.finland.de/dfgnrw/doku/ProfHeller_Schullaufbahnentscheidung+Bildungserfolg.pdf" target="_blank"&gt; ähnlich nachzulesen in einem früheren Vortrag&lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-6422868223037612647?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6422868223037612647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6422868223037612647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-6-tage-versprechen-und-fakten-zum.html' title='Noch 6 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-7987018577718770010</id><published>2010-07-11T22:56:00.027+02:00</published><updated>2010-07-12T18:41:24.184+02:00</updated><title type='text'>Noch 7 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Nachdem in den letzten Tagen ehemalige und jetzige Bürgermeister mit heftigen Angriffen gegen die Gegner der Primarschulreform in Hamburg von sich reden machten, sorgten am Sonntag CDU/CSU Politiker aus ganz Deutschland mit heftiger Kritk an der Hamburger Schulreform für Schlagzeilen. Sachsens Kultusminister Roland Wöller forderte einen Stopp der Reform. Die Kultusminister von Bayern und Baden Würthemberg forderten, Schluß mit immer neuen Reformen zu machen und das Gymnasium nicht weiter zu kürzen. Christa Götsch erklärte derweil, auch nach einer Ablehnung der Primarschule beim Volksentscheid im Amt bleiben zu wollen. Und Ole von Beust überlegt sogar öffentlich, noch einmal zur Wahl anzutreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zu Beginn der letzen Woche vor dem Volksentscheid haben sich viele Hamburger immer noch nicht entschieden: Was ist besser für die Kinder, die vierjährige Grundschule oder das sechsjährige gemeinsame Lernen? In diesem Blog haken wir nach. Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch einmal geht es heute um das "individualisierte Lernen", also jene neue "Lernkultur", die die Primarschule, so die Schulreformer, von bisherigen sechsjährigen Grundschulen anderer Länder unterscheiden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie dazu den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" valign="top" width="40%"&gt;&lt;H4 style="color:#666666;"&gt;4. Kernaussage der Primarschulbefürworter&lt;/h4&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Dazu der Pädagoge und Mitarbeiter der Bertelsmann Stiftung Christian Ebel unter dem Titel &lt;a href="http://www.vielfalt-lernen.de/2010/03/04/auf-die-lehrer-kommt-es-an-falscher-dogmatismus/" target="_blank"&gt;"Frontalunterricht? Dogmatismus unangebracht!"&lt;/a&gt; auf de Website Vielfalt-Lernen.de der Bertelsmannstiftung.&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" valign="top" width="40%"&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürger­schaft in der Wahl­broschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volks­entscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellung­nahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style"&gt;"Um Unter- und Überforderung in den ersten 6 Jahren zu verhindern, wird jedes Kind nach seinen Talenten gefördert. Der Schlüssel dazu lautet indivi­dualisiertes Lernen: Alle Kinder lernen selbst­ständiger und weniger im Frontal­unterricht. So bleibt den Lehr­kräften auch mehr Zeit für die Einzel­betreuung."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;Seit 2004 ist Christian Ebel Mitarbeiter der Bertelsmann Stiftung. Im Projekt “Heterogenität und Bildung” unterstützt er u. a. den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Lehrerinnen und Lehrern und sorgt für die Verbreitung von guten Beispielen für individuelle Förderung.&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;"In seinem Blog PISA-Versteher hat Christian Füller* neulich zur Diskussion darüber eingeladen, ob und wie sinnvoll Frontalunterricht heutzutage eigentlich noch sei. Aufhänger war für ihn Michael Feltens neues Buch “Auf die Lehrer kommt es an”, wo bereits in der Verlagsankündigung behauptet wird, dass sich “steuernde Lehrformen der offenen Pädagogik als vielfach überlegen” erweisen. Mir scheint es fast, als suche Füller hier lediglich einen schönen Gesprächsanlass, der die Leserschaft seines Blogs in der erhofften Weise polarisieren soll. Aber die Welt ist nun mal nicht schwarz-weiß und so lassen sich meines Erachtens auch nicht Frontalunterricht und offene Unterrichtsformen gegeneinander ausspielen. Bereits in der Lehrerausbildung wird für einen ausgewogenen “Methodenmix” plädiert – und diese Empfehlung hat auch für einen Unterricht, der auf individuelle Förderung und eine neue Lernkultur ausgerichtet ist, noch ihre Daseinsberechtigung: Lehrende sind sowohl Instrukteure und Wissenvermittler als auch Berater, Mitgestalter, Lerncoaches – dies hängt von der jeweiligen Unterrichts- bzw. Lernphase ab. Man kommt nicht umhin, an dieser Stelle Helmke zu zitieren: Guter Unterricht ist “niemals dogmatisch, folgt niemals starren methodischen Prinzipien, sondern stellt immer eine Balance dar” (Helmke 2009: 384) Entscheidend ist, dass der Unterricht vom Schüler her gedacht wird und dass die Lehrkraft jede Gelegenheit zu ihrer Aktivierung und Ermutigung nutzt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* &lt;i&gt;Christian Paul Füller, bekannter Befürworter der Primarschulreform, Jorunalist bei ua. Zeit, Süddeutscher, TAZ, Autor päd. Fachbücher, zB. "die Gute Schule", Pattloch 2009&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-7987018577718770010?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7987018577718770010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7987018577718770010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-7-tage-versprechen-und-fakten-zum.html' title='Noch 7 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-1695468281210392905</id><published>2010-07-10T16:51:00.045+02:00</published><updated>2010-07-12T18:13:18.122+02:00</updated><title type='text'>Noch 8 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Eigentlich passiert gerade etwas Erfreuliches:&lt;br&gt;In ganz Hamburg trifft man am Sonnabend Vormittag Bürger, die sich für Hamburgs Schulen einsetzen. An Märkten, Einkaufs&amp;shy;zentren, S- und U-Bahnhöfen stehen sie zu zweit oder in Gruppen: Engagierte Gegner und Befürworter der Schulreform, die FDP engagiert sich gegen die Reform, die Bürger&amp;shy;schafts&amp;shy;parteien dafür. Doch so erfreulich dieses Engagement ist, wird es doch von unangenehm abwertenden Kommentaren überschattet, mit denen gerade in den letzten Tagen Hamburger Politiker, frühere oder derzeitige Bürgermeister, sich über all die Bürger äußern, die anders denken, als die Polikter es wünschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Gesprächen auf den Märkten und auf der Straße wird deutlich: Viele  Hamburger sind immer noch unsicher. Ist die Primarschule wirklich, wie Reform&amp;shy;befürworter versichern, die bessere Schule? In Brandenburg oder Nieder&amp;shy;sachsen hat das verlängerte gemeinsame Lernen in Kl. 5 und 6 keine Vorteile gebracht, sogar Nachteile für benachteiligte Schüler wurden nachgewiesen. Das erklären Autoren verschiedener Studien und andere Fachleute. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Christa Götsch erklärt: In Hamburg wird alles anders. An der Primarschule wird anders unterrichtet. Nicht mehr im Fronataluntericht, sondern im "Individualisierten Lernen". In kleinen und großen Gruppen sollen sich dabei die Schüler, Schwächere wie Stärkere, vorwiegend selber den Stoff erarbeiten. Stärkere Schüler sollen Schwächeren den Stoff erklären. Der Lehrer bereitet die Aufgaben vor. Er unterrichtet nicht frontal und gibt keine feste Unterrichts-Struktur vor, sondern begeleitet und berät einzelne Gruppen. So erklären Lehrer in Fort&amp;shy;bildungen interessierten Eltern das vorgesehene "Individualisierte Lernen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker dazu? Funktioniert dies wirklich. Ist das für alle Lehrer und Schüler der bessere Unterricht?&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;h4 style="color:#666666"&gt;4. Kernaussage der Primarschulreformer&lt;/h4&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Vor zwei´Tagen erschien zum Thema "individualisiertes Lernen" in der &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E97E033DF6FBB42BF92089F29D0608F8C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"&gt;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&lt;/a&gt; ein Artikel des bekannten Autoren und Pädagogen Michael Felten.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;td styleght:2.5em" valign="top"&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürger&amp;shy;schaft in der Wahl&amp;shy;broschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volks&amp;shy;entscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellung&amp;shy;nahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Um Unter- und Überforderung in den ersten 6 Jahren zu verhindern, wird jedes Kind nach seinen Talenten gefördert. Der Schlüssel dazu lautet indivi&amp;shy;dualisiertes Lernen: Alle Kinder lernen selbst&amp;shy;ständiger und weniger im Frontal&amp;shy;unterricht. So bleibt den Lehr&amp;shy;kräften auch mehr Zeit für die Einzel&amp;shy;betreuung."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;&lt;i&gt;Michael Felten ist Gymnasial&amp;shy;lehrer und Autor pädagogischer Fach&amp;shy;bücher und Unterrichs&amp;shy;materialien, ua. des Buches „Auf die Lehrer kommt es an! Für eine Rückkehr der Pädagogik in die Schule“. Gütersloh 2010.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Für die lehrerbefreiten Primaner ... geriet die erhoffte Idylle bald zum Albtraum - sie konnten ihren Wissens&amp;shy;stand zwischen&amp;shy;zeitlich nur schwer einschätzen und gerieten in Dauerstress.&lt;br /&gt;Eines ist besonders pikant: Dass die pädagogische Selbst&amp;shy;lern&amp;shy;euphorie zu Lasten gerade der schwächeren Schüler geht. &lt;u&gt;Strukturarmer&lt;/u&gt; Unterricht &lt;span style="color:#f0044a"&gt;benachteiligt&lt;/span&gt; nämlich Kinder aus &lt;u&gt;bildungs&amp;shy;ferneren&lt;/u&gt; Schichten in besonderem Maße: Sie entstammen einem kulturellen Milieu, in dem Selbst&amp;shy;bestimmung eher wenig gilt - insofern bedürfen sie eines direkt angeleiteten, aber auch geduldigen und ermutigenden Unterrichts, um die immense Kluft zwischen Herkunft und Zukunft zu überbrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht nur Unterschichts&amp;shy;kindern erwachsen Probleme aus dem schulischen Selbständig&amp;shy;keits&amp;shy;trend. Psycho&amp;shy;analytiker wie Neuro&amp;shy;biologen kritisieren am lehrer&amp;shy;armen Lernen etwas Prinzipielles: Dass es die Heranwachsenden des menschlichen Gegenübers beraube und damit oft genug Überforderung und Verarmung zugleich sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch motiviert den Mensch&lt;br /&gt;Die Person des bildenden Erziehers verkörpert in einer Weise Echo, Ermutigung und Heraus&amp;shy;forderung, wie dies ein Arbeits&amp;shy;blatt oder ein Aufgaben&amp;shy;katalog - oder auch ein gleich&amp;shy;altriger Mitschüler - niemals leisten könne. Die stärkste Motivations&amp;shy;droge für den Menschen ist der Mensch, so Joachim Bauer, der das Phänomen der Spiegel&amp;shy;neuronen populär machte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in dem Artikel &lt;a href="http://www.eltern-lehrer-fragen.de/Eigene%20Webs/Archiv/n-l-0736.htm" target="_blank"&gt;"Was ist guter Unterricht?&lt;/a&gt; erklärte er schon am 3.1.2007 im Kölner Stadt-Anzeiger: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mittlerweile präsentiert die empirische Unterrichts&amp;shy;forschung indes eine Reihe solider Befunde: Zunächst einmal hängt der Lernzuwachs stärker davon ab, wie gut die Vorkenntnisse sind, als davon, welche Lehr&amp;shy;methode verwendet wird. Und im Unterricht selbst sind weder Dogmatismus noch Beliebig&amp;shy;keit optimal, sondern vielmehr ein sachgemäßer Methoden-Mix."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie guter Unterricht funktionieren sollte, erklärte er anschaulich am 1. 4. 2010 in einem &lt;a href="http://www.focus.de/schule/familie/erziehung/medien/buecher-fuer-eltern-drei-fragen-an-michael-felten_aid_492433.html " target="_blank"&gt;Interview in Focus Schule&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Schüler lernen am besten in einem niveauvollen, klar strukturierten Unterricht. Sie sollen sich mit Lern&amp;shy;inhalten möglichst aktiv auseinander&amp;shy;setzen können. Dazu zählt das aufmerksame Anhören einer spannenden Lehrer&amp;shy;darbietung ebenso wie die konzentrierte, gut ausgewertete Mit&amp;shy;arbeit in einem Gruppen&amp;shy;puzzle. Lern&amp;shy;themen sollten Schülern persönlich, fachlich oder im Hinblick auf einen späteren Beruf sinnvoll erscheinen. Ausschlagend für den Lern&amp;shy;erfolg ist die emotionale Haltung des Lehrers: Ein ermutigender Habitus, heraus&amp;shy;fordernd und fehler&amp;shy;freundlich, Verständnis für Lern&amp;shy;schwierigkeiten – und gute Laune."&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-1695468281210392905?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/1695468281210392905'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/1695468281210392905'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-8-tage-versprechen-und-fakten-zum.html' title='Noch 8 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-6598961312800916883</id><published>2010-07-09T15:35:00.039+02:00</published><updated>2010-07-09T23:14:34.382+02:00</updated><title type='text'>Noch 9 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Der Schulstreit in Hamburg eskaliert täglich weiter. Vor allem Hamburgs Politiker werden, so scheint es, im Endspurt zum Volksentscheid zunehmend nervös. Als "Störer" bezeichnete der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi die Hamburger Bürger, die sich gegen die Einführung der Primarschule einsetzen. Und mit immer heftigeren Vorwürfen gegen alle Hamburger Bürger, die anders denken als er und die keine Primarschule wollen, macht der jetzige Bürgermeister Ole von Beust immer neue Schlagzeilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintergrund für die zunehmende Schärfe im Schulstreit sind neue Umfrageergebnisse. Danach haben die Primarschulgegner einen leichten Vorsprung bei der Entscheidung für oder gegen die Einführung der Primarschule. Doch noch ist nichts entschieden. Wahlbriefe können noch weiter bis zum 14. Juli abgeschickt weden, bis zum 16. kann man in die 7 Bezirksämter zum Wählen gehen und am 18 Juli stehen dann auch die übrigen &lt;a href="http://www.hamburg.de/volksabstimmungen/2294256/abstimmungsstelle-finden.html" target="_blank"&gt;Wahllokale Hamburgs&lt;/a&gt; für die Wahl zum Volksentscheid offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch immer sind viele Hamburger unsicher. Bringt die Verlängerung des gemeinsamen Lernens um zwei Jahre Vorteile für unsere Kinder, fragen sie? Christa Götsch und der schwarz-grüne Senat versprechen mit der Einführung der Primarschule vor allem mehr Chancengerechtigkeit. Doch eine Studie an der Uni Göttingen, die wir  Ihnen zuletzt vorgestellt haben, ergab das Gegenteil. Zwei Jahre längeres gemeinsames Lernen in Kl. 5 und 6 bringt demnach sogar eine Verschlechterung der Chancengerechtigkeit.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#f0044a"&gt;Deshalb fragen wir noch einmal: Bringt die Primarschule mehr Chancengerechtigkeit?&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;h4 style="color:#666666"&gt;3. Kernaussage der Primarschulreformer:&lt;/h4&gt;&lt;/td&gt;&lt;td valign="top"&gt;Dazu Josef Kraus, Präsident Deutscher Lehrerverband:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürgerschaft in der Wahlbroschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volksentscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellungnahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Das Herzstück einer Schule mit Zukunft ist längeres gemeinsames Lernen. Eine bessere Schule für mehr Gerechtigkeit."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td valign="top"&gt;&lt;i&gt;Josef Kraus ist Gymnasiallehrer und Psychologe und seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Der Deutsche Lehrerverband ist die größte Lehrerorganisation in Deutschland außerhalb des DGB bzw. der GEW und vertritt etwa 160000 Lehrer.&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;"Bedauerlicherweise halten viele Politiker Gleich&amp;shy;macherei in durchsichtiger sozial&amp;shy;populistischer Manier für Gerechtigkeit. Schule muss aber den individuellen Förder&amp;shy;ansprüchen der Heranwachsenden gerecht werden und nicht irgendwelchen Quoten&amp;shy;vorgaben. Es kann nicht Aufgabe von Schule sein, egalisierende Sozial- oder Quotenpolitik zu betreiben. Gerecht ist nur eine Schule, die den Begabungen und dem Leistungsvermögen der Kinder gerecht wird. „Gerechtigkeit“ am Anteil der zehnjährigen Kinder aus Nicht-Akademiker&amp;shy;schichten am Gymnasium zu messen, ist absolut unzulässig und bewusst irreführend. Bildungs&amp;shy;biographien dauern oft bis weit über das 20. Lebensjahr hinaus. Dann erst kann man beurteilen, wer mit welchem familiären Hintergrund etwa zu einer Studie&amp;shy;rberechtigung gelangt ist. Dann wird man auch feststellen, dass rund die Hälfte aller Studier&amp;shy;berechtigten in Deutschland kein Gymnasium besucht hat, dass es also viele Wege des Durchstiegs gibt und unter den Nutznießern dieser anderen Wege Angehörige sogenannter schwächerer sozialer Schichten stark repräsentiert sind."&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-6598961312800916883?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6598961312800916883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6598961312800916883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-9-tage-versprechen-und-fakten-zum.html' title='Noch 9 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-6100135833258042459</id><published>2010-07-08T14:48:00.018+02:00</published><updated>2010-07-08T23:45:04.612+02:00</updated><title type='text'>Noch 10 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Der Hamburger Schulstreit spitzt sich weiter zu. Als "Störer" bezeichnete gestern im NDR der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi die Hamburger, die sich im Volksentscheid gegen die Einführung der Primarschule einsetzen. Diese Reform sei nun einmal von allen Politkern aller Parteien in der Bürgerschaft beschlossen, erklärte er. Klaus von Dohnanyi gehört zu den Befürwortern der Schulreform. Diese werben für Christa Götsch und den schwarz-grünen Senat mit dem Versprechen, die Primarschule bringe mehr Chancengerechtigkeit. Doch stimmt das auch. Bringt eine Verlängerung der Grundschule um zwei Jahre wirklich Vorteile für unsere Kinder? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Blog wollen wir das überprüfen. Tag für Tag werden wir bei Kernaussagen der Schulreformer nachhaken. Was sind Versprechen, was sind Fakten? Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#f0044a"&gt;Heute geht es um die Frage der Chancengleichheit und Gerechtigkeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" valign="top" width="40%"&gt;&lt;H4 style="color:#666666;"&gt;3. Kernaussage der Primarschulreformer:&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürgerschaft in der Wahlbroschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volksentscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellungnahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Das Herzstück einer Schule mit Zukunft ist längeres gemeinsames Lernen. Eine bessere Schule für mehr Gerechtigkeit."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Dazu hat uns der Pädagoge und Lehrbeauftragte am pädaogogischen Institut der Universität Göttingen, Peter Brammer, überraschende Ergebnisse einer neuen Studie  zugeschickt. Gefragt wurde darin: Was waren die Folgen der Abschaffung des verlängerten gemeinsamen Lernens in der 5. und 6. Klasse in der sog. Orientierungsstufe in Niedersachsen? Überraschend sind die Ergebnisse vor allen in Hinblick auf die Frage von Chancengleichheit und Gerechtigkeit.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt; Die Orientierungsstufe wurde in Niedersachsen 1980 eingeführt und nach 24 Jahren 2004/5 wieder aufgelöst. In der Studie wird nun untersucht, welche weiterführenden Schulen Eltern und Schüler in den 6 Jahren seit dieser Auflösung der Orientierungssrufe gewählt haben. Und zwar am Beispiel der Stadt Göttingen und umgebender Landkreise.&lt;br&gt; &lt;br /&gt;Die spannende Frage dabei: Hatte das Folgen für die Chancengerechtigkeit und in Hinblick auf eine Benachteiligung von Schülern? Und: Wie hat sich das Ende des verlängerten gemeinsamen Lernens in der 5. und 6. Klassen auf Gesamtschulen und Gymasien ausgewirkt? &lt;br /&gt;Peter Brammer, ua. auch langjähriger Leiter einer Modellgesamtschule,  hat das Ergebnis so zusammengefaßt:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Gymnasien &lt;span style="color:#f0044a"&gt;und&lt;/span&gt; die Gesamtschulen sind die großen Gewinner dieser schulpolitischen Maßnahme. (=&lt;u&gt;Abschaffung&lt;/u&gt; des gemeinsamen Lernens in Kl. 5 und 6 in der sogenannten Orientierungsstufe) &lt;br /&gt;Gewinner sind aber auch &lt;span style="color:#f0044a"&gt;alle Schüler&lt;/span&gt;, die nach der Auflösung der Orientierungsstufe mehr als zu Zeiten der Orientierungsstufe die Gymnasien und die Gesamtschulen besuchen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;....Verglichen mit dem Wechsel aus den 6. Klassen der OST (=Orientierungsstufe) wechseln seit dem Schuljahr 2004/05 im statistischem Durchschnitt ... jährlich 14,1% .... aus der 4. Grundschulklasse mehr auf die Gymnasien.&lt;br /&gt;Die Verlängerung der gemeinsamen Schulzeit um zwei Jahre in der OST  hat also – &lt;span style="color:#f0044a"&gt;gegen alle Erwartungen und bisherige Annahmen bzw. Behauptungen&lt;/span&gt; – im statistischem Durchschnitt 14,1 % der Schüler davon abgehalten, auf das Gymnasium zu wechseln." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Zusammenfassend können wir also festhalten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Verlängerung der gemeinsamen Schulzeit um zwei Jahre in einer eigenständigen Schulform, die lediglich die Klassen 5. und 6. einschließt, verstärkt  die Auslesefunktion  des gegliederten Schulsystems und verhindert dadurch Chancengleichheit  gerade für die Schülerklientel, der sie von ihrer bildungspolitischen Intention her zu mehr Chancengerechtigkeit verhelfen wollte."&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-6100135833258042459?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6100135833258042459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/6100135833258042459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-10-tage-versprechen-und-fakten-zum_08.html' title='Noch 10 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-5574536539945952177</id><published>2010-07-06T23:36:00.012+02:00</published><updated>2010-07-07T00:48:58.213+02:00</updated><title type='text'>Noch 11 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Viele Hamburger Bürger sind verunsichert: Soll man die Grundschule um zwei Jahre verlängern? Dies sei im europäischen Ausland üblich, sagt Christa Götsch und der schwarz-grüne Senat. Doch werden die Schulen dadurch auch besser? Die Schulreformer  versprechen: Ja, die Primarschule bringt viele Vorteile. Doch was ist mit den Bundesländern in Deutschland, in denen es schon lange sechsjährige Grundschulen gibt. Schneiden sie im Vergleich zu Ländern mit vierjähriger Grundschule besser ab? &lt;br /&gt;Seit Monaten wird darüber diskutiert und gestritten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Hamburger fragen sich, was stimmt? Was ist das Beste für unsere Kinder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Blog wollen wir das überprüfen. Tag für Tag werden wir bei Kernaussagen der Schulreformer nachhaken. Was sind Versprechen, was sind Fakten? Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker?&lt;br&gt; &lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="50%" valign="top"&gt;&lt;H4 style="color:#666666;"&gt;2. Kernaussage der Primarschulreformer:&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürgerschaft in der Wahlbroschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volksentscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellungnahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Ein Schritt, den viele europäische Länder bereits erfolgreich gegangen sind. Längeres gemeinsames Lernen bedeutet 6 Jahre Primarschule statt 4 Jahre Grundschule. Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern also fairere Entwicklungsmöglichkeiten mit auf den Weg – und damit auch größere Chancen, um sozial bedingte Leistungsunterschiede auszugleichen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Dazu Josef Kraus, Präsident Deutscher Lehrerverband:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Josef Kraus ist Gymnasiallehrer und Psychologe und seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Der Deutsche Lehrerverband ist die größte Lehrerorganisation in Deutschland außerhalb des DGB bzw. der GEW und vertritt etwa 160000 Lehrer.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falsch! Die einzigen deutschen Ländern, die international an der schulischen Leistungsspitze mithalten können, sind die süddeutschen mit einer vierjährigen Grundschule – und das, obwohl sie zum Teil erheblich schwierigere Umstände haben, zum Beispiel einen mehrfachen Migrantenanteil etwa im Vergleich mit den sog. PISA-Sieger Finnland. Innerdeutsch gehören die Länder mit einer sechsjährigen Grundschule – nämlich Berlin und Brandenburg – zu den PISA-Verlierern. Andere Formen integrierter Beschulung in den Klassen 5 und 6 wurden – siehe Orientierungsstufe in Niedersachsen oder Förderstufe in Hessen – wegen durchschlagender Erfolglosigkeit wieder abgeschafft. Selbst ein Gesamtschulbefürworter wie Prof. Fend (Zürich/Konstanz) kommt in seiner auf einen Zeitraum von 30 Jahren angelegten Life-Studie 2008 zu dem Ergebnis, dass weder eine Gesamtschule noch eine sog. Förderstufe in den Klassen 5 und 6 sogenannten bildungsfernen Schichten bessere Chancen böte.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-5574536539945952177?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/5574536539945952177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/5574536539945952177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-11-tage-versprechen-und-fakten-zum.html' title='Noch 11 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-7320412280202939435</id><published>2010-07-06T10:32:00.019+02:00</published><updated>2010-07-07T00:43:47.987+02:00</updated><title type='text'>Noch 12 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Viele Hamburger Bürger sind verunsichert: Der Hamburger Schulstreit ist unnötig, so kritisierte mitten im Endspurt zum Volksentscheid Deutschlands bekanntester Bildungsforscher und Pisapapst die Primarschulpläne im Spiegel vor zwei Wochen. Christa Götsch und der Schwarz - Grüne Senat dagegen erklären immer wieder, die Primaschule bringe viele Vorteile.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Viele Hamburger fragen sich, was stimmt? Was ist für unsere Kinder das Beste?&lt;br&gt;&lt;br /&gt;In diesem Blog wollen wir das überprüfen. Tag für Tag werden wir bei Kernaussagen der Schulreformer nachhaken. Was sind Versprechen, was sind Fakten? Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker?&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;Weil es so wichtig ist und weil es dazu viele Nachfragen gibt:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#f0044a"&gt;Heute geht es noch einmal um die 1. Kernaussage der Primarschulreformer. Die Frage: Was sagen namhafte Wissenschaftler wirklich?&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform:&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="40%" valign="top"&gt;&lt;H4 style="color:#666666;"&gt; 1. Kernaussage der Primarschulreformer:&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürgerschaft in der Wahlbroschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volksentscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellungnahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Alle Fraktionen der Hamburgischen&lt;br /&gt;Bürgerschaft und nahezu alle namhaften Erziehungswissenschaftler sind sich einig, dass längeres gemeinsames Lernen der wichtigste Schritt hin zu einer gerechteren und leistungsstärkeren Schule ist."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td&gt;Hier der genaue Wortlaut der Kritik des namhaftesten deutschen Erziehungeswissenschaftlers und Pisapapstes Prof. Jürgen Baumert, Direktor am Max- Planck- Institut für Bildungsforschung in Berlin, im Spiegel vor drei Wochen:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;"&lt;b&gt;SPIEGEL:&lt;/b&gt; Sie beobachten die Bildungspolitik nun schon seit Jahrzehnten. Den größten Streit gibt es immer um die Frage, ob man Kinder schon nach vier Jahren trennen sollte. Früher wurde über die Gesamtschule debattiert, derzeit steht in Hamburg ein Volksentscheid unter anderem über die sechsjährige Grundschule an. Was sagt der Bildungsforscher dazu? &lt;br /&gt;&lt;b&gt;BAUMERT:&lt;/b&gt; Also, ich sag's mal ganz offen: In Hamburg wird für mich ein völlig unnötiger bildungspolitischer Streit ausgetragen. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;SPIEGEL:&lt;/b&gt; Warum? &lt;br /&gt;&lt;b&gt;BAUMERT:&lt;/b&gt; Der Kern der Reform ist ja die Vereinfachung der Schulstruktur im Sekundarbereich. Die Zusammenführung von Haupt- und Realschule zu einer einzigen Schule neben dem Gymnasium war in allen Ballungsgebieten überfällig, um die Konzentration der schwierigsten Schüler in wenigen Schulen zu vermeiden. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit. Zweigliedrigkeit war überfällig, und sie war politisch und historisch möglich. Aber musste man gleichzeitig den Streit um die Gymnasien beginnen und auch noch das humanistische Gymnasium antasten? &lt;br /&gt;&lt;b&gt;SPIEGEL:&lt;/b&gt; Hamburgs schwarz-grüner Senat sagt: ja. Denn sechs Jahre gemeinsames Lernen brächte viele Vorteile gegenüber der vierjährigen Grundschule. &lt;br /&gt;&lt;b&gt;BAUMERT:&lt;/b&gt; Mag sein, aber belastbare empirische Evidenz für die Wirkungen einer zweijährigen Verlängerung der Grundschule kenne ich nicht."&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;nachzulesen im &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,700334,00.html" target="_blank"&gt;Spiegel-Interview&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, ob das gemeinsames Lernen in gemischten Lerngruppen Vorteile gegenüber getrennten, homogenen Lerngruppen bringt, beantwortete im März Prof. Dieter Neumann, Institut für Schul- und Hochschulforschung der Universität Lüneburg:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die wenigen, weil untersuchungstechnisch schwierigen empirischen Studien zu den Effekten homogener und heterogener Lerngruppen von Rossbach, Heller und Weinert kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis einer Überlegenheit homogener Lerngruppen.." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;nachzulesen im &lt;a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA14-1101.pdf" target="_blank"&gt;Landtagsprotokoll&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-7320412280202939435?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7320412280202939435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/7320412280202939435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-12-tage.html' title='Noch 12 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-2041055009848177887</id><published>2010-07-05T17:27:00.034+02:00</published><updated>2010-07-15T21:45:28.190+02:00</updated><title type='text'>Noch 13 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Viele Hamburger Bürger sind verunsichert. Christa Götsch und der Schwarz - Grüne Senat haben den Hamburgern viel versprochen. Die Primarschule, sagen sie, bringe große Vorteile. Es gebe keine Beweise für die versprochenen Vorteile der Primarschule, erklärte dagegen erst vor wenigen Tagen Deutschlands bekanntester Bildungsforscher und Pisapapst Jürgen Baumert. Viele Hamburger fragen sich, was stimmt? Was ist für unsere Kinder das Beste?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Blog wollen wir das überprüfen. Tag für Tag werden wir bei Kernaussagen der Schulreformer nachhaken. Was sind Versprechen, was sind Fakten? Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;table border=0 width="100%"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="padding-right:2.5em" width="50%" valign="top"&gt;&lt;H4 style="color:#666666;"&gt;Fortsetzung zum 1. Kernsatz der Primarschulreformer: Was sagen namhafte Wissenschaftler?&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;Dies behauptet die Bürgerschaft in der Wahlbroschüre, die allen Hamburger Wählern zum Volksentscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellungnahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666"&gt;"Alle Fraktionen der Hamburgischen&lt;br /&gt;Bürgerschaft und nahezu alle namhaften Erziehungswissenschaftler sind sich einig, dass längeres gemeinsames Lernen der wichtigste Schritt hin zu einer gerechteren und leistungsstärkeren Schule ist."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Bürgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;br /&gt;&lt;td width="50%"&gt; Dazu der namhafte Begabungsforscher Prof. Kurt Heller&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Prof. Dr. Kurt A. Heller,&lt;br /&gt;Gründungsdirektor des LMU-Zentrums für Begabungsforschung Universität (LMU) München, &lt;br&gt;in einem Vortrag in Hamburg vor zwei Wochen sagte er:&lt;/i&gt;&lt;br&gt; &lt;br /&gt;„Nichts ist ungerechter als die gleiche Behandlung Ungleicher“ (Paul F. Brandwein, US-amerikanischerPsychologe). Dies hängt mit unterschiedlichen Lernfähigkeiten der Schüler .... zusammen".&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Und in der FAZ am 21. Januar: &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;"...die Hoffnung, dass mit längeren gemeinsamen Lernphasen die soziale Gerechtigkeit bzw. die Entwicklungschancen sogenannter bildungsferner Bevölkerungsgruppen nachhaltig verbessert werden können, hat sich als (bedauerlicher) Irrtum herausgestellt. Unter dieser Perspektive müssen die jüngsten bildungspolitischen Überlegungen oder Entscheidungen für eine Verlängerung der vierjährigen Grundschule als kontraproduktiv eingeschätzt werden. Nach dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand sind hiervon mehr Nach- als Vorteile gerade auch für die schwächeren Schüler ...zu erwarten. Nachteile ergeben sich vor allem aber für die begabteren Schüler." &lt;br /&gt;&lt;i&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.schulformdebatte.de&lt;br /&gt;/contentbox/data/faz.pdf" target="_blank"&gt;Quelle in der FAZ&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-2041055009848177887?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/2041055009848177887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/2041055009848177887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/noch-13-tage-versprechen-und-fakten-zum.html' title='Noch 13 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8608982311996090386.post-9071652913657263527</id><published>2010-07-04T21:33:00.047+02:00</published><updated>2010-07-05T14:56:22.330+02:00</updated><title type='text'>Noch 14 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid</title><content type='html'>Viele Hamburger Bürger sind verunsichert. Christa Götsch und der Schwarz - Grüne Senat haben den Hamburgern viel versprochen. Die Primarschule, sagen sie, bringe große Vorteile. Es gebe keine Beweise für die versprochenen Vorteile der Primarschule, erklärte dagegen erst vor wenigen Tagen Deutschlands bekanntester Bildungsforscher und Pisapapst Jürgen Baumert. Viele Hamburger fragen sich, was stimmt? Was ist für unsere Kinder das Beste?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Blog wollen wir das überprüfen. Tag für Tag werden wir bei Kernaussagen der Schulreformer nachhaken. Was sind Versprechen, was sind Fakten? Was sagen Experten, Wissenschaftler und Praktiker?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie den Faktencountdown zur Hamburger Schulreform.&lt;h3&gt;&amp;nbsp;&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;&lt;table width="100%" border="0"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="PADDING-RIGHT: 2.5em" width="50%" valign="top"&gt;&lt;H4 style="color:#666666;"&gt;1. Kernsatz der Primarschulreformer:&lt;/h4&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;&lt;br /&gt;Dies behauptet die B&amp;uuml;rgerschaft in der Wahlbrosch&amp;uuml;re, die allen Hamburger Wählern zum Volksentscheid zugeschickt wurde. Darin findet sich die "Die Stellungnahme der Bürgerschaft zu ihrer Vorlage", in der es heißt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="color:#666666;font-weight:bold"&gt;"Alle Fraktionen der Hamburgischen&lt;br /&gt;Bürgerschaft und nahezu alle namhaften Erziehungswissenschaftler sind sich einig, dass längeres gemeinsames Lernen der wichtigste Schritt hin zu einer gerechteren und leistungsstärkeren Schule ist."&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#666666;font-style:italic"&gt;nachzulesen in:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273754/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-buergerschaft.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der B&amp;uuml;rgerschaft&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;zur Information hier auch die Stellungnahme von "Wir wollen lernen":&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2273984/data/volksentscheid-2010-stellungnahme-der-initiatoren.pdf" target="_blank"&gt;Stellungnahme der Initiatoren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;td width="50%"&gt;Dazu Josef Kraus, Präsident Deutscher Lehrerverband:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Josef Kraus ist Gymnasiallehrer und Psychologe und seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Der Deutsche Lehrerverband ist die größte Lehrerorganisation in Deutschland außerhalb des DGB bzw. der GEW und vertritt etwa 160000 Lehrer.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es stimmt nicht, dass nahezu alle namhaften Erziehungswissenschaftler sich in der Frage der Verlängerung der Grundschulzeit einig wären. Im Gegenteil: Diejenigen Bildungswissenschaftler, die sich auf verlässliche empirische Daten stützen können, geben einer verlängerten Grundschule durch die Bank schlechte Noten. Leider aber obsiegt in der Bildungspolitik und auch in den sog. Erziehungswissenschaften zu häufig die Gesinnung über die Fakten und über das Urteilsvermögen. Es gilt: Jede Vereinheitlichung schulischer Bildung geht zu Lasten der Schwächeren, weil sie dadurch eben nicht besser gefördert werden; und sie geht zu Lasten der Stärkeren, weil sie dadurch gebremst werden. Mit Gerechtigkeit hat solche Gleichmacherei nichts zu tun.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8608982311996090386-9071652913657263527?l=schulreform-countdown.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/9071652913657263527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8608982311996090386/posts/default/9071652913657263527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://schulreform-countdown.blogspot.com/2010/07/1.html' title='Noch 14 Tage: Versprechen und Fakten zum Volksentscheid'/><author><name>M. Kohn-Kirsch&lt;br&gt;</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01476985494490775795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_bWlmNP_vMKk/TDsMA0-05xI/AAAAAAAAAAM/4H-5Q0Fke-g/S220/mareile+001.jpg'/></author></entry></feed>
